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Aktion

28. August 2023

PM: Friedensgruppen veranstalten Aktionstag zum Weltfriedenstag auf dem Halleschen Markt

Am 1. September findet jährlich der Weltfriedenstag statt. Anlass ist der Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff Deutschlands auf die Republik Polen.

Am Weltfriedenstag wird an dieses Menschheitsverbrechen erinnert. Der Tag gibt die Möglichkeit, auf aktuelle Kriege hinzuweisen und friedliche Konfliktlösungen einzufordern und gleichzeitig auf die Bedrohungen durch Faschismus und Rechtsextremismus hinzuweisen. Der Weltfriedenstag weist darauf hin, dass Kriege Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind.

Gemäß den Studien der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) gab es im Jahr 2022 weltweit 28 Kriege und bewaffnete Konflikte. Sie erstreckten sich über alle Kontinente. Mindestens 238.000 Tote sind zu beklagen. Viele der Kriege und bewaffnete Konflikte sind hierzulande unbekannt und tauchen in den täglichen Nachrichten nicht auf. Unbekannt ist auch das Schicksal derjenigen, die sich dem Töten verweigern – das Schicksal der Deserteure.

Die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK, Gruppe Sachsen-Anhalt) lädt gemeinsam mit dem Friedenskreis Halle, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), der Gruppe „Omas gegen rechts“, der Partei Die Linke und dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) zu einer Veranstaltung auf dem Marktplatz ein. Mit Informationsständen, Ansprachen und Aktionen werden wir am 1. September ab 16 Uhr vor Ort sein.

Alle Interessierten sind eingeladen, den Beiträgen zuzuhören, Informationsmaterialien mitzunehmen und mit uns zu diskutieren und für eine friedlichere Welt zu werben. Wir fordern ein Ende aller Kriege, die Fokussierung auf zivile Konfliktlösung und Solidarität mit allen von Kriegen Betroffenen.

Wir versammeln uns am 1.9.2023 von 16 bis 19 Uhr auf dem Marktplatz von Halle.

Den kompletten Aufruf des einladenden Bündnisses gibt es hier: https://halle.dfg-vk.de/aktionen-zum-weltfriedenstag-am-1-9-2023

Kategorie: Aktion, Presse Stichworte: Halle, Weltfriedenstag

18. August 2023

Aktionen zum Weltfriedenstag am 1.9.2023

Gemeinsam mit DGB, Friedenskreis Halle, Die Linke Halle, Omas gegen Rechts, das Migrationsnetzwerk LAMSA und VVN-BdA werden am 1.9. für friedliche Konfliktlösungen werben. Kommt gerne vorbei. Demonstriert, diskutiert mit uns.

16-19 Uhr Markt in Halle/Saale

Den Aufruf gibt es hier als pdf:

Aufruf im Volltext:

Erklärung zum Antikriegstag am 1. September 2023 in Halle (Saale) – Die Welt braucht Frieden!

Jeder Krieg ist ein Angriff auf die Menschheit und die Menschlichkeit. Das ist die zentrale Lehre, die wir aus der Geschichte gezogen haben. Das ist der Grund, weshalb wir uns als zivilgesellschaftliche Organisationen mit all unserer Kraft für Frieden, Rüstungskontrolle und Abrüstung, für die Achtung der
Menschenrechte und für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen.
Was uns eint, ist die Überzeugung, dass dauerhafter Frieden und eine stabile internationale Friedensordnung nur möglich sind, wenn sich die Stärke des Rechts und der Gewaltfreiheit durchsetzt – und nicht das Recht des Stärkeren.
Mit Waffen lässt sich kein Frieden schaffen!
Das sehen wir überall da, wo Kriege und Bürgerkriege toben – ob in Syrien, im Iran, im Jemen, im Sudan oder in Äthiopien. Auch in unserer Nachbarschaft tobt ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Wir fordern die russische Regierung auf, ihn durch den Rückzug ihrer Truppen zu beenden und die territoriale Integrität der Ukraine wiederherzustellen. Das in der Charta der Vereinten Nationen niedergelegte Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung steht für uns außer Frage.
Wir warnen aber auch eindringlich vor dem Irrglauben, immer mehr Waffen für die Ukraine würden zu einem schnelleren Ende des Krieges führen. Und wir warnen vor der einseitigen Fixierung der Debatte auf
Waffenlieferungen und ein Denken in den Kategorien „Sieg“ oder „Niederlage“. Wir fordern die Bundesregierung auf, ihr Handeln stärker auf zivile Ansätze zur Konfliktbearbeitung zu fokussieren: Wir
fordern mehr Mut, mehr Diplomatie zu wagen!
Militärische Konflikte und der Einsatz bewaffneter Gewalt bringen Tod, großes Leid und führen zu Flucht und Vertreibung. Unsere Solidarität gilt den Menschen auf der Flucht, egal auf welchem Kontinent. Wir
verurteilen alle Regierungen und nichtstaatlichen Akteure, die Krieg, Unterdrückung, Gewalt und Folter als Mittel der Politik für ihre Ziele und als Instrumente zur Sicherung ihrer Macht einsetzen!
Wir, als Aktionsverbund von Organisationen in Halle werden von der Überzeugung getragen, dass wir unsere Ziele nur in großer Solidarität erreichen. Die Welt braucht Frieden!
Wir stehen zusammen: für Solidarität, für Gerechtigkeit, für Freiheit und für Frieden – jetzt!



Für Menschen und Gruppen aus dem nationalistischen und antidemokratischen Spektrum ist auf unseren
Aktionen kein Platz. Ebenso erteilen wir Menschen und Gruppen eine Absage, die Journalist*innen gewaltsam angreifen, Verschwörungsmythen anhängen oder gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wie etwa Rassismus, Antisemitismus und Sexismus verbreiten.

Kategorie: Aktion

2. August 2023

Vortrag: Queer-intersektionale Potenziale für Friedensarbeit

Die DFG-VK beteiligt sich in diesem Jahr am CSD in Halle mit einem eigenen Beitrag.

Donnerstag, 14.09.2023, 18:30 Uhr
BBZ „lebensart“ e.V., Beesener Straße 6, 06110 Halle
Queer-intersektionale Potenziale für Friedensarbeit

Sowohl bei der Werbung des Militärs um „Nachwuchs“ als auch bei der Legitimierung militärischer Einsätze gegenüber der Bevölkerung werden aktuell in Deutschland Fragen der Gleichberechtigung der Geschlechter und von LSBT verhandelt. Zugleich werden Deutschland und der globale Norden als zivilisatorisch „fortschrittlicher“ markiert – im Kontrast insbesondere zum arabischen Raum. Gleichzeitig spielen Männlichkeitskonzepte weiterhin eine wichtige Rolle für die Legitimierung und Funktionsweise von Militär.
Ralf Buchterkirchen zeigt die Verwobenheiten auf und fragt, was sie für queeren Friedensaktivismus bedeuten. Für ihn war – und ist – die Ablehnung „heldenhafter Männlichkeit“ ein zentrales Motiv. Das zeigt sich beispielhaft in Bezug auf Kriegsdienstverweigerungs- und Antirekrutierungsarbeit in Deutschland. Wie kann diese queere Perspektive für klassische Friedensarbeit genutzt werden? Wo finden sich gemeinsame Bündnispartner*innen zwischen pazifistischer und queerer Bewegung? Und: Wie kann ein solcher Ansatz helfen, Konflikte wirklich zu lösen?
Ralf Buchterkirchen arbeitet zu Männlichkeit und Militär und ist Bundessprecher*in der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK).
Veranstaltet von: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Regionalgruppe Sachsen-Anhalt (https://halle.dfg-vk.de) in Kooperation mit BBZ „lebensart“ e.V.

Kategorie: Aktion, Allgemein Stichworte: Antimilitarismus, queer

28. Juli 2023

Frieden geht nur antifaschistisch

zuerst erschienen in „information“ – Zeitschrift der VVN-BdA Sachsen-Anhalt, Ausgabe 117 Juli 2023

Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieg auf die Ukraine steht sie wieder im öffentlichen Fokus – die Friedensbewegung. Obwohl seit Jahrzehnten kontinuierlich aktiv, wird sie im Allgemeinen erst im Krisenfall wahrgenommen und zum Ziel von Angriffen. Pazifistische und gewaltfreie Alternativen zu Krieg und Zerstörung werden nicht gehört. Das fällt umso leichter, da insbesondere aus rechtsextremer Sicht, wie der AfD, versucht wird das Friedensthema zu vereinnahmen.

Hier Widerstand sichtbar zu machen und eigene Angebote zu setzen ist eine der Herausforderungen, der sich die „klassische“ Friedensbewegung stellen muss.

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), 1892 unter anderem von der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner gegründet, steht seit Jahren für ein antifaschistisches Friedensverständnis. Gemeinsam mit anderen Partner*innen – unter anderem des VVN-BdA – versuchen wir Friedenslösungen zu diskutieren, ohne rechten Demagog*innen und Wissenschaftsleugener*innen auf den Leim zu gehen. Zwei größere Aktionstage unter dem Motto „Stoppt das Töten“ (https://stoppt-das-toeten.de) fanden in den letzten Monaten statt – auch in Halle. VVN/BdA, die Regionalgruppe Sachsen-Anhalt der DFG-VK und der Friedenskreis Halle bereicherten die Aktionstage mit gemeinsamen Infoständen und kleineren Aktionen. Diese Zusammenarbeit lokal wie bundesweit ist wichtig. Soll Friedensarbeit erfolgreich sein, muss sie eine klare Abgrenzung nach rechts deutlich machen. Mit Afdler*innen gemeinsam zu demonstrieren, da sie „ja auch für den Frieden seien“, verkennt die brutale menschenfeindliche Ideologie und die Strategie einer Normalisierung rechtsextremen Gedankenguts. Da tut es gut, hier in Halle verbündete, wie die VVN-BdA zu haben und gemeinsam Alternativen deutlich zu machen. Das sind im konkreten Fall des Kriegs Russlands gegen die Ukraine neben der Forderung nach Waffenstillstand und Verhandlung vor allem auch die Sicherstellung eines Rechts auf Asyl für Kriegdienstverweigerer*innen und Deserteur*innen, egal ob sie aus Russland, Belarus oder der Ukraine kommen. Das Recht auf Leben gilt für alle Menschen. Hier treffen sich Positionen aus einer klar antifaschistischen Perspektive mit denen der Pazifist*innen. Gemeinsame Bündnisse und Zusammenarbeit bieten sich gerade an. Friedensarbeit ist und bleibt antifaschistisch.

Kategorie: Aktion, Allgemein Stichworte: Antifaschismus

30. Juni 2023

Infostand Markt, Halle am 6.7.

Am 6.7. ab 16 Uhr werden wir gemeinsam mit dem Friedenskreis Halle zu einem Infostand auf dem Markt in Halle vertreten sein. Gewählter Schwerpunkt wird die Situation in Syrien sein. Selbstverständlich kommen wir aber auch zu allen anderen friedenspolitischen Fragengerne ins Gespräch.

Kategorie: Aktion Stichworte: Halle, Krieg, Markt, Syrien

8. Mai 2023

Aktionen zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung in Halle

Friedenskreis Halle e.V. und die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Sachsen-Anhalt beteiligen sich am 15.5. in Halle  an der  Aktionswoche zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung.

Die bundesweite Aktionswoche rund um den internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung  steht in diesem Jahr unter dem besonderen Fokus: Schutz und Asyl für alle aus Russland, Belarus und der Ukraine, die sich dem Militärdienst verweigern

In Halle laden Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Sachsen-Anhalt und der Friedenskreis Halle e.V.  für den 15.5.2023 von 16-18 Uhr zu einem Aktionsstand auf dem Marktplatz Halle ein.

Die beiden Organisationen schließen sich dem bundesweiten Aufruf an:

Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der zu hunderttausenden Toten und Verletzten sowie Millionen Geflüchteten geführt hat. Besonders betroffen sind die, die von ihren Regierungen an die Front geschickt werden.

Viele Menschen aus Russland und Belarus, aber auch der Ukraine, denen der Kriegsdienst droht, versuchen sich ihm zu entziehen: Sie wollen keine anderen Menschen töten und auch nicht in diesem Krieg sterben. Soldatinnen und Soldaten an der Front wollen angesichts des Grauens die Waffe niederlegen. Ihnen allen drohen dafür von ihren Regierungen Repression und Gefängnisstrafen, in Belarus sogar bis hin zur Todesstrafe. Aber: Kriegsdienstverweigerung ist ein international anerkanntes Menschenrecht!

  • Wir fordern von den Regierungen Russlands, Belarus‘ und der Ukraine: Stellen Sie die Verfolgung von Kriegsdienstverweiger*innen und Deserteur*innen umgehend ein!
  • Wir fordern von der EU und der Regierung: Öffnen Sie die Grenzen! Schützen Sie Kriegsdienstverweiger*innen und Deserteur*innen aus Russland, Belarus und der Ukraine und geben Sie ihnen Asyl.

Mehr Infos zum bundesweitem Aktionstag: https://de.connection-ev.org/article-3767

Kategorie: Aktion, Presse

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